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Son of Saul

RECKLINGHAUSEN Auf wikipedia ist zu dem Film "Son of Saul" von Regisseur László Nemes zu lesen: "Oktober 1944, das deutsche NS-Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau befindet sich angesichts der herannahenden sowjetischen Roten Armee in Chaos und Auflösung. Der dort gefangene Jude Saul Ausländer arbeitet in einem Arbeitskommando (Sonderkommando), das die Verbrennung der Leichen der in den Gaskammern Ermordeten durchführen muss. Einerseits ist Saul damit privilegiert, da er von der Vergasung zunächst verschont bleibt. Andererseits ist aber auch klar, dass die SS auch die Mitglieder des Sonderkommandos töten wird, um keine Zeugen für den Massenmord zu hinterlassen. Die jüdische Religion untersagt Juden eigentlich die Einäscherung von Toten.
Wann 25.01.2017
von 20:00 bis 22:00
Wo Cineworld, Kemnastraße 3, Recklinghausen
Termin übernehmen vCal
iCal

Eines Tages entdeckt Saul den Körper eines Jungen, in dem er seinen Sohn zu erkennen glaubt. Später versucht er, den Leichnam des Jungen vor der Verbrennung zu bewahren und will einen Rabbiner finden, um für ihn eine heimliche Bestattung zu ermöglichen. Genau zu der Zeit organisieren die anderen Mitglieder des Sonderkommandos einen Aufstand, um der unmittelbar bevorstehenden Auflösung des Konzentrationslagers und damit ihrer eigenen Ermordung zuvorzukommen. Sie zerstören das Krematorium. Saul verfolgt geradlinig und ohne den eigenen Tod zu fürchten aber nur noch seinen eigenen Plan, um seinem Sohn die letzte Ehre zu erweisen, für den einzustehen er nie zuvor die Möglichkeit hatte. In den Tumulten der Auflösung gelingt einigen Häftlingen die Flucht in den umliegenden Wald. Der Rabbiner stellt sich als falsch heraus und Saul verliert den Leichnam im Fluss. Zusammen mit anderen Häftlingen flieht er in eine kleine Hütte. Beim Blickwechsel mit einem vorbeikommenden Bauernjungen lächelt Saul zum ersten und einzigen Mal in dem Film. Das Kind läuft davon und die SS-Wachen des Lagers nähern sich der Hütte. Dann wird das Bild schwarz und Gewehrschüsse sind zu hören."

[...]

"Son of Saul (Originaltitel: Saul fia, deutsch „Sauls Sohn“) ist ein ungarisches Filmdrama des Regisseurs und Autors László Nemes über die Möglichkeiten und Grenzen des Widerstandes in einem NS-Vernichtungslager während des Zweiten Weltkriegs. Das Drehbuch wurde von Nemes gemeinsam mit Clara Royer verfasst. Der Film wurde bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2015 erstaufgeführt[1][2] und gewann dort den Großen Preis der Jury.[3] Danach wurde er in einer Sondervorstellung auf dem Toronto International Film Festival 2015 gezeigt.[4] Aus Anlass des internationalen Shoah-Gedenktages zeigte die Claims Conference den Film in Berlin in einer geschlossenen Vorführung. Mit der speziellen Präsentation erinnerte die Claims Conference daran, dass es weltweit immer noch zahlreiche Holocaust-Überlebende (Survivors) gibt, die in Armut leben und pflegebedürftig sind.[5] In Deutschland kam der Film am 10. März 2016 in die Kinos."

Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Son_of_Saul

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