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Schulreferat der Ev. Kirchenkreise Gladbeck-Bottrop-Dorsten und Recklinghausen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

so sehr wünschen sich viele von uns nach den Ereignissen des vergangenen Jahres das Versprechen Gottes in der Jahreslosung 2017:

„Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch“. (Hesekiel 36,26)

Mit Herz und Geist für ein friedvolles Miteinander, eine gerechte Welt und die Bewahrung der Schöpfung mit konkretem Handeln einzutreten, sollte uns im neuen Jahr und darüber hinaus leiten.

„Die Statuten des Menschen“, die Thiago de Mello 1964 verfasste, können uns in ihrer ansprechenden Weise anspornen:

Art. 1 Es wird erlassen, dass jetzt die Wahrheit zählt, dass jetzt das Leben zählt und dass wir alle Hand in Hand für das wahre Leben arbeiten.

Art. 2 Es wird erlassen, dass jeder Wochentag, auch der Dienstag, der aschfarbenste, das Recht hat, sich in einen Sonntagmorgen zu verwandeln. 

Art. 3 Es wird erlassen, dass von nun an in allen Fenstern Sonnenblumen stehen und dass Sonnenblumen das Recht haben, im Schatten aufzublühen; und alle Fenster müssen den ganzen Tag dem Grünen geöffnet bleiben, wo die Hoffnung wächst.

Art. 4 Es wird erlassen, dass der Mensch niemals mehr am Menschen zu zweifeln braucht, dass der Mensch dem Menschen vertraut, wie die Palme dem Wind vertraut, wie der Wind der Luft vertraut, wie die Luft dem blauen Feld des Himmels vertraut.

Einziger Paragraph: Der Mensch wird dem Menschen vertrauen, wie ein Kind einem anderen Kind vertraut.

Art. 5 Es wird erlassen, dass die Menschen frei vom Joch der Lüge sind. Niemals wird es mehr vonnöten sein, den Harnisch des Schweigens zu gebrauchen noch die Rüstung der Wörter. Der Mensch wird sich an den Tisch setzen mit reinem Blick, denn die Wahrheit wird vor dem Nachtisch serviert.

Art. 6 Für ein Jahrtausend wird das von dem Propheten Jesaja erträumte Leben festgesetzt: der Wolf und das Lamm werden gemeinsam weiden, und die Nahrung beider wird nach Morgenröte schmecken.

Art. 7 Unwiderruflich wird die ewige Herrschaft der Gerechtigkeit und des Lichtes erklärt; und die Freude wird eine edle Fahne sein, für immer gehisst im Herzen des Volkes.

Art. 8 Es wird erlassen, dass es der tiefste Schmerz schon immer war und immer sein wird, die Liebe nicht dem geben zu können, den man liebt, und zu wissen, dass es das Wasser ist, das der Pflanze das Wunder der Blume gibt.

Art. 9 Es wird erlaubt, dass das tägliche Brot das Brandmal des Schweißes im Menschen trägt; vor allem aber soll es immer den warmen Geschmack der Zärtlichkeit haben.

Art. 10 Jedem Menschen wird es erlaubt, sich in jeder Stunde seines Lebens weiß zu kleiden.

Art. 11 Es wird erlassen, als Definition, dass der Mensch ein Tier ist, das liebt, und dass er dadurch schön ist, viel schöner als der Morgenstern.

Art. 12 Es wird erlassen, dass nichts mehr erzwungen noch untersagt sein wird. Alles wird erlaubt sein, vor allem mit dem Rhinozeros zu spielen und am Nachmittag mit einer riesengroßen Begonie im Knopfloch spazieren zu gehen. Einziger Paragraph: Nur eines wird verboten bleiben — zu lieben ohne Liebe.

Art. 13 Es wird erlassen, dass das Geld nie mehr die Sonne des kommenden Morgens kaufen kann; verbannt aus der großen Truhe der Angst, wird es sich in ein brüderliches Schwert verwandeln, um das Recht zu singen, uns das Fest des geborenen Tages zu verteidigen.“

Herzliche Grüße und alles Gute

Holm Schüler

 

 

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Limperstraße 15

45657 Recklinghausen

Tel.: 02361/ 206 105

Fax: 02361/ 206 199

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