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U 3 Betreuung

Die Betreuung von Kindern unter drei Jahren

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Seit dem 01. August betreuen wir Kinder unter 3 Jahren. Dies ist durch einen umfangreichen Umbau unserer Räumlichkeiten möglich geworden.  
Zusätzlich zu dem eigentlichen Gruppenraum steht ein Intensivraum zur Verfügung, in dem die U-3 Kinder separat und nach ihren speziellen Bedürfnissen betreut werden können.
Für die Kinder unter drei Jahren gibt es die Möglichkeit, ihren Mittagschlaf im Kindergarten zu machen. Ist ein Kind müde oder hat das Bedürfnis sich auszuruhen, kann es sich in unseren Ruheraum zurückziehen. Die Eltern können ihren Kindern Bettwäsche, Decken oder ein Schmusetier mitzugeben, damit sich das Kind wohl fühlt und leichter zur Ruhe kommt.

 

Auch das Mittagessen ist für die Kinder unter drei Jahren selbstverständlich.
Seit dem Umbau hat die Sonnengruppe einen separaten Frühstücksbereich. Da uns die Eigenständigkeit der Kinder wichtig ist, können sie sich am Frühstücksbuffet bedienen. Das Essen sowie Geschirr und Besteck sind für die Kinder frei zugänglich.
In unserem Waschraum befinden sich nun Wickeltisch, sehr kleine Toiletten, eine Duschtasse und Kind gerechte Waschbecken.. Wir geben den Kindern die Möglichkeit, in der Dusche zu spielen, diese zum Planschen zu nutzen, um Erfahrungen mit dem Element Wasser zu machen.

Unsere Gruppe ist altersgemischt. Momentan bedeutet das für uns, dass fünf Kinder unter drei Jahren zusammen mit 15 „Großen“ im Alter zwischen 3 und 6 betreut werden. Diese Gruppenform sehen wir als Vorteil an. Viele der schon größeren Kinder kümmern sich um die Kleinen. Die Großen lernen ein Stück weit Verantwortung zu übernehmen und die Kleinen fühlen sich von den größeren Kindern gut aufgenommen. Ein gegenseitiges “voneinander lernen“ entsteht und gegenseitige Rücksichtnahme wird erprobt.


Die Eingewöhnungszeit für die Kinder, die neu zu uns kommen beträgt in unserer Kita etwa zwei Wochen, da wir nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell arbeiten. In dieser Zeit sollten die Eltern für uns jederzeit erreichbar sein. An den ersten drei Tagen werden sie zusammen mit ihrem Kind die Einrichtung für jeweils etwa eine Stunde besuchen. Ihr Kind hat dann die Möglichkeit, den Gruppenraum, die anderen Kinder aber auch uns Erzieherinnen kennenzulernen, bei Bedarf aber auch zu jeder Zeit Rückhalt bei den Eltern zu suchen. Am vierten Tag findet dann der erste Versuch einer Trennung von den Eltern statt. Verläuft dieser gut, d.h. lässt sich das Kind wenn notwendig von der Erzieherin trösten, so ist mit einer Eingewöhnungszeit von etwa sechs Tagen zu rechnen. Lässt sich das Kind bei ersten Trennungsversuch noch nicht trösten, so ist mit einer verlängerten Eingewöhnung von etwa 2-3 Wochen zu rechnen.

Unsere pädagogische Arbeit basiert auf dem Prinzip der wahrnehmenden Beobachtung. Die Kinder werden während des Freispiels, aber auch während laufender Angebote, von einer Erzieherin beobachtet. Durch die wahrnehmende Beobachtung erkennen wir die Selbstbildungsprozesse eines Kindes, also das Lernen durch Erfahrungen in selbst durchlebten Situationen. Kinder entdecken fast im Minutentakt Neues und nehmen alles über die Sinne des eigenen Körpers auf. So erfassen wir welche Lernsituation für ein Kind gerade aktuell ist.

Diese Beobachtungen werden im Kontext der Gruppe, des Tagesablaufes, aktueller Themen sowie dem Umfeld des Kindes gesehen. Die Auswertungen zeigen uns, wo wir mit unserer pädagogischen Arbeit anknüpfen können. So entstehen Angebote und Projekte an denen die Kinder interessiert sind und Spaß haben. Bei den Projekten wird den Kindern Freiraum für eigene Ideen gelassen, sie können den Verlauf des Angebotes oder Projektes mitbestimmen. Das Selbstwertgefühl sowie das Wissen des Kindes werden hierdurch gestärkt.
Die Sprachförderung ist ein weiterer wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Diese Förderung wird in den Kindergartenalltag integriert. Verschiedene Spielsituationen, Alltagssituationen oder Bücher werden von als Anregung genutzt mit dem Kind zu kommunizieren, um den Spracherwerb zu fördern.

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