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Schwerpunkte in unserer Einrichtung (hier: ein Auszug):

Familienzentrum Wichernkindergarten, evangelische Kindertageseinrichtung in Oer-Erkenschwick


Inklusion (Integration) / Psychomotorik
 

  • In Gemeinschaft leben
  • Nicht behinderte und behinderte Menschen
  • Tolerant sein
  • Erwünscht sein
  • Geborgen sein
  • Recht bekommen
  • Anerkennung finden
  • Teilen
  • Ichstärkung erfahren
  • Verantwortung übernehmen 

 

Das gesellschaftliche Verständnis von Menschen mit Behinderung hat sich in den letzten Jahren verändert. Die Behinderung wird nicht mehr als Problem in den Mittelpunkt gestellt, sondern als ein Teilaspekt der Persönlichkeit betrachtet. Die Förderung basiert auf den Stärken und Ressourcen des einzelnen Kindes. Gemeinsame Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern mit und ohne Behinderung tragen dazu bei, die Ziele Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben zu erreichen.
 
Im Rahmen der pädagogischen Arbeit legen wir besonderen Wert auf die Integration / Inklusion aller Kinder. Unsere Einrichtung bietet die Gelegenheit Keimzelle der Integration / Inklusion sowohl von Kindern mit Schwierigkeiten und Einschränkungen, als auch von Kindern anderer Kulturen und anderer Sprachräume zu sein.
Die individuelle Berücksichtung der besonderen Bedürfnisse dieser Kinder steht hierbei im Vordergrund. In Zusammenarbeit mit Fachkräften und Beratungsstellen werden Lösungsansätze erarbeitet und realisiert.

In unserer Kita werden Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam betreut.
Eine Voraussetzung ist für uns die individuelle Situation und Behinderung der betroffenen Kinder zu berücksichtigen.
Für uns gilt der Grundsatz, den Menschen ganzheitlich zu sehen und ihn nicht auf seine Beeinträchtigung zu reduzieren.

Kinder mit Beeinträchtigungen nehmen entsprechend ihrer Möglichkeiten an den Aktivitäten der Kita teil.
Die Mitarbeiter der Gruppe entwickeln auf Grundlage ihrer regelmäßigen Beobachtungen Förderangebote, die weitgehend in den Gruppenalltag integriert werden.
In der Integrationsgruppe arbeitet zusätzlich ausgebildetes Personal.
Es finden regelmäßig Eltern- bzw. Beratungsgespräche statt.
Die Therapien (Ergo-, Logo-, Motopädie, sowie Krankengymnastik) finden auch während des Kitaalltagesstatt.

Die Mitarbeiter der Gruppe tauschen sich regelmäßig mit den Therapeuten aus und entwickeln teilweise gemeinsame Förderschwerpunkte.

Unsere integrative Kita versteht sich als ein Ort, an dem Kinder mit und ohne Beeinträchtigungen in altersgemischten Gruppen, sowie Kinder unter drei Jahren auf ihrem jeweiligen Entwicklungsniveau mit den für sie notwendigen Hilfen in Kooperation miteinander gemeinsam spielen, forschen und lernen können.

 

Psychomotorik
Wo kann man
* erst durch Gletscherspalten rutschen
* über Seilbrücken balancieren
* und dann im Kastanienbad liegen?

Unmöglich glauben Sie?
Nein!

Schauen Sie sich einmal bei uns um!
Hier in der Kita sind Sie und Ihr Kind genau richtig!

 
Was ist Psychomotorik?
Sie sind neugierig geworden und möchten mehr über Psychomotorik erfahren?
Dann sind Sie hier genau richtig!
Psychomotorik stellt ein ganzheitliches Spiel- und Bewegungsangebot dar, das den engen Zusammenhang zwischen Wahrnehmen, Erleben, Denken und Handeln fördert.


Was kann durch Psychomotorik erreicht werden? Wie werden ihre Kinder begleitet und gefördert?
Die Kinder können durch die Psychomotorik
* ein ganzheitliches Bild ihres Körpers entwickeln
* eigene Kräfte und Fähigkeiten kennen lernen und einschätzen (Selbsteinschätzung)
* in einer auf ihren Entwicklungsstand abgestimmten Umgebung mit den Kräften und Fähigkeiten experimentieren
* durch die Erfahrungen mehr Selbstwertgefühl bekommen
* mehr Selbstvertrauen entwickeln / Erfahrungen im Umgang mit verschiedenen Kindern sammeln (Sozialverhalten)
* Selbständigkeit erlernen / ihre Konzentrationsfähigkeit erhöhe
* Ängste und Hemmungen abbauen / Zusammenhänge erleben und erkennen
 
Warum ist Psychomotorik wichtig?
 
Viele unserer täglichen Bewegungs- und Handlungsabläufe bedürfen einer hohen motorischen Koordinationsfähigkeit, die die Kinder in der Psychomotorik spielerisch erlernen. Die Automatisierung bestimmter Bewegungs- und Handlungsabläufe ist sehr wichtig, um sich auf andere Dinge konzentrieren zu können. (Denken Sie einmal an das Autofahren!)
 
Beispiel: Hat ein Kind Probleme mit dem Gleichgewicht, so kann es sich z.B. nicht sehr sicher auf einem Stuhl halten, sondern muss sich ständig ausbalancieren. Wenn dieses Kind zur Schule kommt und dort in der Klasse auf seinem Stuhl sitzt, wird es ihm ungleich schwerer fallen, dem Unterrichtsstoff zu folgen, da es mehr mit sich und seinem Gleichgewicht beschäftigt sein wird.
 
Wem tut Psychomotorik gut?

Psychomotorik tut
* großen
* kleinen
* langsamen
* schnellen
* müden
* munteren
* ängstlichen
* mutigen
* neugierigen
* dünnen
* dicken 
 

also allen Kindern gut!!!


Deshalb machen hier in der evangelischen Kita Wichernkindergarten alle Kinder die Psychomotorik-Stunden (z.B. BeLoGa, die Sportstunden am Vormittag) mit.


Denn: Bewegungs- und Sinneserfahrungen tun jedem gut!
 
Quellenangabe: Evangelischer Kindergarten der Simon-Petrus-Gemeinde in Bönningstedt
 

 

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