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Deutschlandpremiere eröffnet das erste Kirchliche Filmfestival

Premiere des Dokumentarfilms „Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen“ am 19. März 2010 - Internationale Gäste und Filmschaffende begegnen den Besucherinnen und Besuchern des Festivals

Deutschlandpremiere eröffnet das erste Kirchliche Filmfestival

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Zum Auftakt des ersten kirchlichen Filmfestivals Recklinghausen wird der Dokumentarfilm „Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen“ am 19. März 2010 seine Premiere im Cineworld Recklinghausen feiern. Eröffnet wird das Festival an diesem Abend durch die Schirmherren Präses Alfred Buß (Ev. Kirche von Westfalen), der von Superintendent Peter Burkowski vertreten wird, einem Vertreter von Bischof Felix Genn (Bistum Münster) und Bürgermeister Wolfgang Pantförder (Stadt Recklinghausen).

Der Dokumentarfilm „Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen“ von Hajo Schomerus porträtiert Vertreter von sechs christlichen Konfessionen, die in der Grabeskirche inJerusalem unter einem Dach leben: griechisch-orthodoxe Christen, römisch-lateinische Franziskaner, syrische Christen, armenische Christen, äthiopische Abessinier und ägyptische Kopten. Eine muslimische Familie verwahrt den Schlüssel zur Kirche und schließt die Haupttür morgens auf und abends wieder zu. Der von der Filmstiftung NRW geförderte Film startet am 25. März bundesweit im Verleih von X Verleih.

Ausgezeichnet wird ein Film, der sich engagiert und künstlerisch überzeugend mit dem Menschen im Spannungsfeld von Arbeitswelten, Kulturen und Religionen auseinandersetzt. Der Preis wird von der Stiftung „Protestantismus, Bildung und Kultur“ des Ev. Erwachsenenbildungswerkes Westfalen-Lippe gestiftet. Dieser Filmpreis wird für den Film "Die Fremde" von Feo Aladag vergeben, der bereits auf der letzten Berlinale einen Preis bekam.

Im Rahmen des Festivals werden Spiel- und Dokumentarfilme zu Themen wie Menschlichkeit, Mitleiden, Ethik, Gerechtigkeit, Solidarität gezeigt. Das Festival möchte Begegnungen ermöglichen, Einblicke und Zugänge schaffen, Gespräche anregen. Zum Gespräch mit dem Publikum sind Regisseure, Schauspieler und Kritiker eingeladen.

Als Gäste haben bereits zugesagt: Feo Aladag, Hajo Schomerus, Michael Loeken,  Ulrike Maria Hund, Zoltan Spirandelli, Johannes F. Sievert, Lancelot von Naso und Sönke Wortmann, der aus Marl stammt und jüngst mit dem Film "Die Päpstin" für Diskussion sorgte.

Der Bürgermeister der Stadt Recklinghausen Wolfgang Pantförder vergibt zusammen mit Probst  Jürgen Quante einen Filmpreis an einen "Kinderfilm, dem es gelingt, mit Witz und Spannung jungen Menschen Mut zu machen", wie die Veranstalter schreiben.

Der vollständige Programmflyer mit Informationen zu den einzelnen Filmen steht zum Download bereit.

Filme schaffen ihre eigenen Welten. Um diese Welten und ihre vielfältigen Bezüge zur Wirklichkeit geht es: Wie die Bilderwelten die Realität und wie Weltenbilder unsere Vorstellungen bestimmen. Das Kirchliche Filmfestival Recklinghausen möchte seine Besucher in den Schnittpunkt von Bilderwelten und Weltenbildern führen, dorthin, wo mediale Entwürfe und Wirklichkeit sich berühren, dorthin wo die Vorstellungen der Filmemacher und die Vorstellungen des Pubklikums sich begegnen.
Das 1. Kirchliche Filmfestival Recklinghausen wird vom ökumenischen Arbeitskreis Kirche und Kino Recklinghausen veranstaltet, der seit 2002 mit der Reihe „bilderwelten/weltenbilder - Kirche & Kino“F ilme auf die Leinwand und ins Gespräch bringt.

 

 

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