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Die Entdeckung des Individuums - 10./11. März 2017: Tagung der westfälischen Landeskirche zum Reformationsjubiläum

SCHWERTE-VILLIGST Unter dem Titel »Die Entdeckung des Individuums« veranstaltet die Evangelische Kirche von Westfalen(EKvW) am 10. und 11. März in Schwerte-Villigst eine Tagung zum Reformationsjubiläum. Theologen und Historiker aus Deutschland und den USA gehen der Frage nach, wie die Reformation vor 500 Jahren die Moderne geprägt hat. Präses Annette Kurschus wird die Tagung eröffnen.
Die Entdeckung des Individuums - 10./11. März 2017: Tagung der westfälischen Landeskirche zum Reformationsjubiläum

Bild: EKvW

Der moderne Mensch versteht sich als Individuum, als frei und selbstbestimmt, aus überkommenen Bindungen herausgelöst. Was heißt es, wenn der Mensch auf der Suche nach seinem Platz in der Welt auf sich gestellt ist, sich selbst bilden muss, sich selbstständig religiös verortet, seinen Körper als Objekt der Selbstsorge entdeckt, im Umgang mit Armut und Andersartigkeit neue Ordnungen entwickelt? Und was hat die Reformation damit zu tun? Inwieweit hat sich Martin Luthers Idee von der »Freiheit eines Christenmenschen« auf das Leitmotiv der Aufklärung, den »Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit« (Immanuel Kant), ausgewirkt? Hat die Reformation dazu beigetragen, dass die Religion pluralisiert, individualisiert und privatisiert wurde? Mit solchen und ähnlichen Fragen beschäftigt sich das wissenschaftliche Symposium. Es beginnt am Freitag, 10. März um 14 Uhr und schließt am folgenden Tag um 13 Uhr.  Das Reformationsjubiläum 2017 steht in Westfalen unter dem Motto: »Einfach frei«. Die Kampagne will die Botschaft der Freiheit, die Gott ohne Vorbedingung schenkt, sichtbar und hörbar machen. Verbunden ist damit der Hinweis auf den einmaligen Feiertag am Reformationstag, 31. Oktober 2017. An diesem Tag vor 500 Jahren hat Martin Luther seine Thesen gegen den Ablasshandel veröffentlicht. Daraus entwickelte sich eine starke Bewegung, aus der die evangelische Kirche entstand. Der 31. Oktober 1517 gilt als Ausgangspunkt der Reformation. Es sind noch einige Plätze frei: Anmeldung unter Telefon 02304/755-325.
(Pressemitteilung 19/2017)

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