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Flucht und Trauma: bevor ein „post“ erreicht ist. Ein Vortrag mit Alexander Korittko am 4. Oktober 2017, 19.30 h im Haus des Kirchenkreises

KIRCHENKREIS Flüchtlinge sind die Überlebenden von Kriegen, ethnischen Konflikten, politischer Verfolgung und ökonomischen Katastrophen. Die Kombination von Stress vor und während der Flucht und Stress im Gastland kann komplexe Folgen für Erwachsene, Jugendliche und Kinder haben, vor allem dann, wenn für sie über einen langen Zeitraum kein sicherer Aufenthaltsstatus besteht.

Wenn Experten von der Möglichkeit einer Posttraumatischen Belastungsstörung bei Flüchtlingen sprechen, ist für die Betroffenen oft noch gar kein post, kein danach,erreicht. Wer Flüchtlinge betreut, versucht deren streßreichen Alltag bei uns humaner zu gestalten und hat vielleicht gleichzeitig den Blick auf Kriegs- und Flucht-Traumatisierungen in der eigenen Familie.  Die Begriffe Flucht und Trauma sind vielfach gegenwärtig.

Am Mittwoch,  dem 4. Oktober 2017, hält Alexander Korittko, um 19.30 Uhr, im Haus des Kirchenkreises, Limperstr.15, in Recklinghausen seinen Vortrag zu "Flucht und Trauma". 

Referent: Alexander Korittko, Paar- und Familientherapeut, Systemischer Lehrtherapeut und Mitbegründer des Zentrums für Psychotraumatologie und traumazentrierte Psychotherapie Niedersachsen (zptn), Autor von mehreren Fachbüchern zum Thema Trauma-Bearbeitung

Der Eintritt ist frei

Eine Veranstaltung der Telefonseelsorge in Kooperation mit der evangelischen Akademie, der Flüchtlingsarbeit im Kirchenkreis Recklinghausen und dem katholischen Bildungswerk.


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