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Telefonseelsorge gestaltet neue, bundesweite Plakatkampagne mit Laien-Models

Unter dem Motto „Sorgen kann man teilen“ werden neue Zielgruppen angesprochen

Telefonseelsorge gestaltet neue, bundesweite Plakatkampagne mit Laien-Models

Christine Krenz, Friedhelm Rensinghoff und Lydia Wilkeskamp (v.l.) sorgten als honorarfreie Modells für die TS-Plakate

Mit einem aktualisierten Werbekonzept machen bundesweit die 105 Einrichtungen der Telefonseelsorge auf ihr „Rund-um-die-Uhr-Angebot“ aufmerksam. 
„Wir wollen mit dem neuen, frischen Plakatentwurf Seriosität und Kompetenz vermitteln“, sagt die Leiterin der Telefonseelsorge (TS) in Recklinghausen, Pfarrerin Gunhild Vestner.

Trotz finanziell sehr begrenzter Mittel habe man mit Hilfe der Bonner Werbeagentur K2 und Laien-Modells in der neuen Plakatkampagne eine „authentische Ausstrahlung“ erreicht. Dies zeigten die zahlreichen Rückmeldungen zur Glaubwürdigkeit der ausgewählten Personenportraits. Zu sehen sind eine junge Businessfrau, eine Frau in den besten Jahren und ein älter Herrn. Sie sollen darauf aufmerksam machen, daß „Probleme und Lebenskrisen jeden erwischen können“, wie Pfarrerin Vestner die Zielsetzung der Kampagne beschreibt: „Viele verbinden mit Telefonseelsorge etwas Dramatisches – und da setzen wir hier mal einen neuen Akzent.“ Der stellvertretende Leiter der Recklinghäuser TS, Dr. Werner Greulich, verdeutlicht : „Mit den neuen Motiven möchten wir vor allem zeigen, daß wir die Person, die anruft, ernst nehmen“. 

Das alte Motto „Aus Worten können Wege werden“ wurde ersetzt durch „Sorgen kann man teilen“. Damit werde die Erwartung verknüpft, „erkennbar aus dem bildungsbürgerlichen Dunstkreis herauszukommen“. Die neuen Plakate heben im Unterschied zum vorherigen Auftritt die beiden christlichen Kirchen als Träger der Einrichtungen der TS hervor. 

Die Plakate wurden in einer Startauflage von 150.000 Stück gedruckt und stehen ab sofort für Arztpraxen und Krankenhäuser, psychosoziale Hilfe- und Beratungseinrichtungen, Schulen und Jugendeinrichtungen zum Abruf bereit. Derzeit werden Sponsoren gesucht, um die neue Kampagne auch an öffentlichen Plätzen im kommerziellen Umfeld bewerben zu können.

Bild/Text: hh

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